1. Herren – Grüppenbühren verliert knapp in Dinklage

9. September 2013

Landesliga: Grüppenbühren verliert knapp in Dinklage – 29:30 – 09.09.2013
Eklatant hohe Fehlerquote
Von Frederic Oetken
Dinklage. Das erste Spiel nach dem Verbandsliga-Abstieg haben die Landesliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg unglücklich verloren: Beim hoch gehandelten TV Dinklage setzte es am Sonnabend eine 29:30 (13:13)- Niederlage. „Wir hatten Pech. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, sagte Grüppenbührens Co-Trainer Andreas Müller. Er hatte den neuen Coach Sven Engelmann vertreten, der beim Spiel seines zweiten Vereins, dem Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum, weilte.

Die Grüppenbührener waren nicht gut in die Partie gekommen. Sie lagen mit 3:6 hinten. Nach einem Zwischenspurt führten die Gäste dann aber plötzlich mit 7:6. Die Abwehr stand nun gut und präsentierte sich gegen die jungen Dinklager kompakt. Auch die Torhüter Arne Klostermann und Jan-Bernd Döhle spielten stark. Bis zur Pause verlief das Spiel ausgeglichen. Beim Stand von 13:13 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Grüppenbührener die Anfangsphase komplett und lagen in der 39. Minute mit 16:20 zurück. Dann fingen sich die Gäste wieder und demonstrierten Kampfgeist. Da die Deckung nun auch wieder besser stand, führte der Absteiger in der 45. Minute sogar mit einem Tor Vorsprung. „Da dachte ich, dass wir auf einem guten Weg sind, das Spiel für uns zu entscheiden“, berichtete Müller. Aufgrund mangelnder Konzentration verpassten es die Grüppenbührener jedoch, ihre Führung auszubauen. 21 technische Fehler und 18 Fehlversuche standen nach dem Schlusspfiff zu Buche. Eine Zahl, mit der laut Müller „keine Partie gewonnen werden kann“.

Beim Stand von 26:26 in der 52. Minute kassierten die Gäste zudem zwei Zeitstrafen. Zwar überstanden sie die doppelte Unterzahl ohne Schaden, doch danach fanden die Grüppenbührener nicht mehr ins Spiel. Kurz vor Schluss lagen sie mit 26:29 hinten, verkürzten dann zwar noch, aber die Niederlage war besiegelt. Ein Dinklager hatte zudem die Rote Karte gesehen (55.). „Es wäre mehr für uns drin gewesen“, bilanzierte Müller. „Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen, und die Laufbereitschaft war hervorragend. Ich sehe uns auf einem guten Weg.“

Quelle: Delmenhorster Kurier